Personzentrierte Ausbildung – eine Praxis der Ermächtigung Theoretische Aspekte und persönliche Erfahrungen
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Abstract
Die gewählte Themenstellung geht von der Prämisse aus, dass der Ausbildungsweg von personzentrierten Psychotherapeut*
innen nicht nur in seiner inhaltlichen Ausrichtung, sondern so konsequent wie möglich auch
in der formalen Gestaltung die Prinzipien des Personzentrierten Ansatzes berücksichtigen sollte. Ein solcher
Anspruch bringt unweigerlich die Forderung mit sich, den vielfältigen Machtdynamiken im Kontext der Ausbildung große Beachtung zu schenken. Wird die Bedeutung einer ausgeprägten Machtsensibilität seitens des Lehrpersonals im Ausbildungsalltag übersehen, sind Weg-Ziel-Fehler zu erwarten, die wesentliche Qualifizierungsziele einer Ausbildung zur Personzentrierten Psychotherapie verfehlen lassen. Welche Herausforderungen sich dadurch für die beteiligten Personen in Hinsicht auf personale Begegnung und Gestaltung von Strukturen ergeben, wird, nach einem vorweg deklarierten Verständnis von „Macht“ vor dem Hintergrund praktischer Erfahrungen als Psychotherapieausbilder reflektiert. Das Fazit ergibt einige ausgewählte Empfehlungen für Ausbildungsstrukturen, die Empowerment als bedeutende Zieldimension von personzentrierter Ausbildung verstehen.
Zitationsvorschlag
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Psychotherapieausbildung, Machtsensibilität, Machtmissbrauch, Empowerment