Handlungsleitlinien für die Personzentrierte Psychotherapie mit weiblichen Jugendlichen und jungen Frauen mit Anorexia Nervosa
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Abstract
Der Artikel beschreibt das Personzentrierte Störungsverständnis der Anorexia nervosa, die Diagnostik und die Behandlungsansätze. In den unterschiedlichen Therapiephasen Beziehungsaufbau, Inkongruenzbearbeitung und Ablösung werden differenziert die Begegnungshaltung, die Handlungsstrategien und die Interventionsmethoden dargestellt. Bei der Genese der Anorexie sind vielfältige Faktoren wirksam. Neben gelernten Wertbedingungen können auch körperliche Gewalterfahrungen oder familiäre Konflikte eine wichtige Rolle spielen. Auf Basis der personzentrierten Grundhaltung von bedingungsloser Wertschätzung, Empathie und Kongruenz entwickeln sowohl die Betroffenen als auch die Bezugspersonen ein Verständnis für die Symptomatik. Belastende Inkongruenzen werden deutlich und neue korrigierende Erfahrungen können symbolisiert werden. Das Selbstwertgefühl steigt und konstruktive Veränderungen im Umgang mit der Ernährung, mit den Selbstansprüchen und in Beziehungen werden möglich. Methoden wie das Familienbrett, kreative Medien und Körperwahrnehmungsübungen unterstützen den Heilungsprozess.
Zitationsvorschlag
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Anorexia nervosa, Magersucht, Personzentrierte Psychotherapie, Kinder, Jugendliche, Bezugspersonen, Leitlinie, störungsspezifisches Vorgehen, Inkongruenz