Der Personzentrierte Ansatz im Bereich migrationstypischer Spannungsfelder

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Veröffentlicht Nov. 1, 2018
Matthias Barth

Abstract

Ausgangspunkt ist die Frage nach Ressourcen des Personzentrierten Ansatzes in der psychotherapeutischen Arbeit mit Klienten mit Migrationsbiographie. Zunächst werden für Betroffene häufig relevante Spannungsbereiche skizziert, wie beispielsweise Wertkonflikte oder Verunsicherungen im Identitätserleben zwischen unterschiedlichen Lebenswelten. Anhand theoretischer Reflexion und Praxisbezügen wird als besondere Stärke des PCA der durch Haltung und Beziehung gewährte unbedrohliche und vertrauensbildende Rahmen hervorgehoben, der Stabilität fördert und eine sichere Basis für integrative Erlebensverarbeitung schafft. Das empathische therapeutische Eingehen auf den durch unterschiedliche kulturelle Gegebenheiten geprägten inneren Bezugsrahmen der Klienten begünstigt adaptive Veränderungen von Einstellungen und Selbstkonzepten – nicht als bloße Anpassungsleistung, sondern im Sinne einer Erweiterung der Erlebens- und Handlungsspielräume. Im Weiteren wird auf einige praktisch-methodische Besonderheiten im diskutierten Arbeitsfeld Bezug genommen. Insgesamt wird der Personzentrierte Ansatz als sehr geeigneter Zugang zu migrationstypischen Spannungsfeldern beschrieben, unabhängig davon, ob diese im Zentrum der Therapie stehen oder ob sie bloß akzentuierend im Rahmen andersweitiger Problemstellungen auf tauchen.

Zitationsvorschlag

Barth, Matthias. 2018. „Der Personzentrierte Ansatz Im Bereich Migrationstypischer Spannungsfelder“. PERSON 22 (2):83-88. https://doi.org/10.24989/person.v22i2.2436.

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Keywords

Migration, Integration, sichere Beziehung, Wertkonflikte, innerer Bezugsrahmen, Selbstkonzept, Persönlichkeitsanteile

Rubrik
Fachbeiträge