Diltheys Hermeneutik und die Gesprächspsychotherapie Zu den Konzepten Erlebnis, Nacherleben und Lebenszusammenhang

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Veröffentlicht Nov. 1, 2011
Frithjof Rodi

Abstract

Die auf Seiten der Dilthey-Schule bisher nicht untersuchte Beziehung zwischen der Methode des Einfühlenden Verstehens von Carl Rogers und der Verstehenstheorie Wilhelm Diltheys kann nicht auf wenigen Seiten umrissen werden. Der Artikel beschränkt sich deshalb darauf, durch Erläuterung einiger hermeneutischer Kategorien die Position Diltheys so vorzustellen, dass Ansätze für Vergleiche und wechselseitige Orientierung sichtbar gemacht werden können. Es wird dabei hervorgehoben, dass in der Hermeneutik Diltheys das interpersonale Verstehen gegenüber dem Verstehen geschichtlicher Objektivationen und Werke deutlich zurücktritt und damit eine unmittelbare Vergleichsebene nur bedingt existiert. Die Rolle der Einfühlung wird mit Bezug auf die zentrale Stellung des Nacherlebens in dem Sinne relativiert, dass Nacherleben durch Einfühlung zwar gefördert werden kann, als Artikulation und kognitive Verlebendigung („Realisation“) des zu Verstehenden jedoch über diese hinausgeht.

Zitationsvorschlag

Rodi, Frithjof. 2011. „Diltheys Hermeneutik Und Die Gesprächspsychotherapie: Zu Den Konzepten Erlebnis, Nacherleben Und Lebenszusammenhang“. PERSON 15 (2):103-10. https://doi.org/10.24989/person.v15i2.2680.

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Keywords

Dilthey, Hermeneutik, interpersonales Verstehen, Lebenszusammenhang, Erlebnis, Ausdruck, Verstehen, Nacherleben, Einfühlung

Rubrik
Fachbeiträge