Inzivilität und Rationalität in Online Diskussionen zu COVID-19

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Veröffentlicht Okt 22, 2021
Brigitte Huber Cornelia Schroll

Abstract

Im Meinungsbildungsprozess zum Thema COVID-19 ziehen Bürger:innen verschiedene Quellen heran. Eine vom Einfluss auf persönliche Einstellungen sowie auf die Einschätzung des Meinungsklimas nicht zu unterschätzende Informationsquelle stellen Nutzerkommentare unter Nachrichtenartikeln dar. Die vorliegende Studie analysiert am Beispiel der österreichischen Tageszeitung Der Standard das Vorkommen von Inzivilität in Nutzerkommentaren zu COVID-19. Ergebnisse der Inhaltsanalyse (N = 240) zeigen, dass Diskussionen auf der Nachrichtenseite unziviler verlaufen als auf der Facebook-Seite von Der Standard. Interessanterweise gehen inzivile Formulierungen allerdings nicht mit einer geringeren Qualität der Argumentationen einher. Diese Studie leistet einen wichtigen Beitrag zu einer differenzierten Betrachtungsweise von Inzivilität in Online-Diskussionen.

Zitationsvorschlag

Huber, Brigitte, und Cornelia Schroll. 2021. „Inzivilität Und Rationalität in Online Diskussionen Zu COVID-19“. MedienJournal 45 (2):6-20. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v45i2.1986.
Abstract 67 | pdf Downloads 2

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Keywords

incivility, deliberative quality, user comments, online commenting, COVID-19

Rubrik
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