Intersektionalität und „The Other“: Die komplexe Verhandlung von Migration, Gender und Klasse in der Produktion und Rezeption deutscher Fernsehangebote

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Veröffentlicht Juli 1, 2014
Margreth Lünenborg Elfriede Fürsich

Abstract

Diese Studie untersucht, wie geschlechtsspezifische Identitäten von Migrantinnen in Bezug auf Medien, insbesondere dem deutschen Fernsehen, artikuliert werden. Die intersektionale Analyse konzentriert sich auf die Verbindungen von Geschlecht, Rasse/Ethnizität und Klasse. In Gruppendiskussionen mit Rezipierenden sowie Expertinnen-Interviews mit Medienschaffenden mit Migrationshintergrund untersuchen wir diese Relationen auf den Ebenen von Medienproduktion und -konsum. Die Studie zeigt unter anderem die zentrale Rolle von Klasse als Differenzkategorie. Im deutschen Fernsehen werden Klassenunterschiede oft durch ihre Verschränkung mit ethnischen und geschlechtsspezifischen Merkmalen repräsentiert. Diese Darstellung erlaubt es den Befragten durch ihr eigenes Verständnis von gesellschaftlicher Teilhabe ihre vermeintliche Zugehörigkeit zur Mittelschicht zu bestärken und dabei problematische geschlechterspezifische und ethnische Positionen zu „neutralisieren“.

Zitationsvorschlag

Lünenborg, Margreth, und Elfriede Fürsich. 2014. „Intersektionalität Und ‚The Other‘:: Die Komplexe Verhandlung Von Migration, Gender Und Klasse in Der Produktion Und Rezeption Deutscher Fernsehangebote“. MedienJournal 38 (3):7-20. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v38i3.93.
Abstract 543 | PDF Downloads 6

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