Selektive Nachrichtenauswahl von Veganer/innen Zur Vermeidung von Nachrichteninhalten über mögliche negative gesundheitliche Konsequenzen

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Veröffentlicht Mär 15, 2017
Florian Arendt Sarah Pache Marina Djordjevic

Abstract

Veganer/innen verzichten auf tierische Produkte und verzehren ausschließlich pflanzliche Lebensmittel. Ernahrungsexperten warnen jedoch, dass bei veganer Ernährung eine ausreichende Versorgung mit einigen Nährstoffen nicht oder nur schwer möglich ist. Daher ist dieser Ernährungsstil an ein umfangreiches Wissen über benötigte Nährstoffe und Vitamine gebunden, um ernste gesundheitliche Folgen vermeiden zu können. Den Medien kommt eine bedeutende Rolle zu, da diese in ihrer Berichterstattung auf diese Versorgungsproblematik hinweisen konnen. Auf Basis der Forschung zu selektiver Zuwendung (selective exposure) kann jedoch vermutet werden, dass Veganer/ innen eine Tendenz zeigen, sich eher Medieninhalten zuzuwenden, die mit ihrer Lebensweise konsistent sind. Wir testeten diese Hypothese in einer web-basierten Studie. Studienteilnehmer/innen wurden gebeten Nachrichtenbeitrage auszuwählen. Es zeigte sich, dass Veganer/innen Artikel, in welchen auf gesundheitliche Risiken hingewiesen wurde, tendenziell vermieden. Implikationen werden diskutiert. So könnte  diese Tendenz dazu führen, dass Veganer/innen uber die Zeit zu wenig Wissen über benötigte Nährstoffe, Vitamine und risikobehaftete Lebensphasen (z.B. während dem Wachstum oder wahrend der Schwangerschaft) akkumulieren.

 

 

Zitationsvorschlag

Arendt, Florian, Sarah Pache, und Marina Djordjevic. 2017. „Selektive Nachrichtenauswahl Von Veganer/Innen: Zur Vermeidung Von Nachrichteninhalten über mögliche Negative Gesundheitliche Konsequenzen“. MedienJournal 40 (4), 21-33. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v40i4.54.
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