"I´m a serious reporter" Profi- und Amateurjournalismus im Lichte deliberativer Demokratietheorie. Ein Zentrum-Peripherie-Modell

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Veröffentlicht Apr. 1, 2016
Tanjev Schultz

Abstract

Die Position und die Rolle, die professionelle Journalist/innen in modernen Demokratien bisher eingenommen haben, geraten durch die Digitalisierung unter Druck. Rezipient/innen können im Prinzip jederzeit selbst Inhalte generieren und sich als Amateurjournalist/innen an ein Massenpublikum wenden. Sie werden „Produsers“, die flexibel zwischen Nutzung und Produktion von Medienangeboten hin und her wechseln. Der Beitrag untersucht diese Entwicklung vor der Folie einer deliberativen Demokratietheorie, die großen Wert legt auf eine vitale und gehaltvolle politische Öffentlichkeit. Er bezieht ein von Jürgen Habermas verwendetes Zentrum-Peripherie-Modell auf die neue Unübersichtlichkeit im Journalismus und fragt nach den Implikationen für die Medienethik. Dabei zeigt sich, wie ambivalent die Entwicklungen sind und dass die Sicherung journalistischer Qualität nicht zuletzt davon abhängen wird, ob es gelingt, die kommunikative Kompetenz der Bürger/innen und das ethische Fundament der Gesellschaft zu stärken und eine Norm wie „Audiatur et altera pars“ über den Kreis professioneller Journalist/innen hinaus zu verankern.

 

Zitationsvorschlag

Schultz, Tanjev. 2016. „‚I´m a Serious reporter‘: Profi- Und Amateurjournalismus Im Lichte Deliberativer Demokratietheorie. Ein Zentrum-Peripherie-Modell“. MedienJournal 40 (2):49-63. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v40i2.51.
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