Werbung mit idealisierten Körperdarstellungen Effekte auf die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper und die Ablehnung von ästhetischer Chirurgie

##plugins.themes.bootstrap3.article.main##

##plugins.themes.bootstrap3.article.sidebar##

Veröffentlicht Mär 4, 2017
Medienjournal Archiv Florian Arendt Kahtrin Karsay Tamara Soffried

Abstract

 Die Objectification-Theorie postuliert, dass die Rezeption idealisierter Körperdarstellungen in den Medien dazu führen kann, den eigenen Körper vorrangig an den Maßstäben (sexueller) Attraktivität zu beurteilen. Diese veränderte Selbstwahrnehmung kann sich zu einer narzisstischen Form der Selbstkontrolle, der Selbst-Objektifizierung, verinnerlichen. Auf Basis dieser theoretischen Überlegungen wurde vermutet, dass die Rezeption von Werbespots mit idealisierten Körperdarstellungen die Unzufriedenheit mit dem eigenen K.rper erhöht, was wiederum die Ablehnung von Ästhetischer Chirurgie reduzieren sollte. Ästhetische Chirurgie ist als eine potentiell gesundheitsgefährdende Bewältigungsstrategie zu verstehen, die dazu dient, die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper zu überwinden. Diese Hypothesen wurden in einer experimentellen Studie (N  = 120) überprüft. Die Teilnehmer/innen sahen entweder einen Werbespot mit idealisierten Körperdarstellungen oder einen vergleichbaren Werbespot ohne idealisierte Körperdarstellungen. Im Anschluss wurden die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper und die Ablehnung von Ästhetischer Chirurgie gemessen. Die Ergebnisse der Studiesind konsistent mit den theoretischen Annahmen.

Zitationsvorschlag

Archiv, Medienjournal, Florian Arendt, Kahtrin Karsay, und Tamara Soffried. 2017. „Werbung Mit Idealisierten Körperdarstellungen“. MedienJournal 40 (1), 29-42. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v40i1.35.
Abstract 115 | PDF Downloads 0

##plugins.themes.bootstrap3.article.details##

Rubrik
Articles

Am häufigsten gelesenen Artikel dieser/dieses Autor/in