Symbolic Media Consumption How Genre Preferences Affect Social Identity

##plugins.themes.bootstrap3.article.main##

##plugins.themes.bootstrap3.article.sidebar##

Veröffentlicht Mär 4, 2017
Kati Förster Katharina Kleinen-von Königslöw Medienjournal Archiv

Abstract

Mehr als jemals zuvor sind Konsumpraktiken Ausdruck individueller Selbstkonzepte. Das trifft in gleicher Weise auch auf Mediennutzungsgewohnheiten zu. Medien werden damit selbst zu „Zutaten“ für die eigene Identitätsarbeit, dies umso mehr als Mediennutzungspräferenzen zunehmend in sozialen Medien gezeigt werden. Das Ziel des vorliegenden Beitrags besteht darin, die symbolische Bedeutung der Mediennutzung für die soziale Identitätsarbeit zu untersuchen. Dazu wurden mit Online-Tagebüchern (n  = 59) die Mediennutzungsgewohnheiten junger Erwachsener über einen Zeitraum von vier Wochen erhoben. Basierend auf diesen Ergebnissen wurden zwölf Genres ausgewählt und deren symbolische Bedeutung erhoben. Dazu wurde ein projektives Verfahren verwendet (n  = 225). Die Ergebnisse zeigen, dass lediglich sechs der zwölf untersuchten Genres dazu geeignet sind, eine bestimmte Gruppenzugehörigkeit gegenüber anderen zu signalisieren: Nachrichten als Information, Comedy als performativer Inhalt und Komödien als fiktionale Unterhaltung sind Genres, die als ‚sozialer Kleber‘ fungieren. Dem gegenüber verstärken Society-Formate, Scripted Dokus und Fantasy/ScienceFiction/Horror-Formate die Distinktion. Sie verringern einerseits die Sympathie und erhöhen die wahrgenommen Unterschiede zur Gruppe.

Zitationsvorschlag

Förster, Kati, Katharina Kleinen-von Königslöw, und Medienjournal Archiv. 2017. „Symbolic Media Consumption: How Genre Preferences Affect Social Identity“. MedienJournal 40 (1), 13-28. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v40i1.33.
Abstract 106 | PDF (English) Downloads 3

##plugins.themes.bootstrap3.article.details##

Rubrik
Articles