Sprechen Bilder? Ikonizität als Herausforderung für die Qualitative Medienforschung

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Veröffentlicht Apr 1, 2017
Aglaja Przyborski

Abstract

Die Erforschung formaler Elemente der Bildgestaltung als Träger ikonischer Semantik wird als Herausforderung für die qualitative Medienforschung diskutiert: Die aktuelle Hinwendung zum Bild und damit zur Ikonizität, eröffnet neue Perspektiven nicht zuletzt grundlagentheoretischer Natur. Qualitative empirische Methoden sind dann fruchtbar, wenn sie in systematischer und lebendiger Verbindung mit grundlagentheoretischen Entwicklungen stehen. Im Bezug auf das Medium Sprache ist dieser Prozess bereits weit fortgeschritten und wir wissen viel über die Funktionsweisen ihrer formalen Elemente. Einen derartigen Zugang zum Bild haben bisher erst Kunsthistoriker entwickelt. In einer Zeit der Digitalisierung, Mediatisierung und Bilderflut erscheint eine systematische, empirische Erforschung der kommunikativen Funktion formaler Bildgestaltung für die Kommunikationswissenschaft interessant. Denn sie erlaubt eine Methodenentwicklung, der das Medium Bild in seiner Eigengesetzlichkeit bereits eingeschrieben ist.

Zitationsvorschlag

Przyborski, Aglaja. 2017. „Sprechen Bilder?“. MedienJournal 32 (2), 74-89. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v32i2.241.
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