Digital Sovereignty of Adolescents

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Veröffentlicht Aug 10, 2020
Jane Müller Mareike Thumel Katrin Potzel Rudolf Kammerl

Abstract

Der Beitrag greift den Ansatz der individuellen Digitalen Souveränität auf und entwickelt eine erste Systematisierung des Konzepts. Er definiert Digitale Souveränität als alle Fähigkeiten und Möglichkeiten einer Person kompetent, selbstbestimmt und sicher eigene Handlungsentwürfe und -entscheidungen im Umgang mit oder Abhängigkeit von digitalen Medien zu realisieren. Digitale Souveränität ist relational. Sie hängt neben individuellen von technischen, rechtlichen und sozialen Bedingungen ab. Welche Bedeutung individuelle Digitale Souveränität für junge Menschen hat, zeigen die Ergebnisse einer explorativen Studie, in der Gruppendiskussionen mit 106 Achtklässlern verschiedener Schultypen durchgeführt wurden. Sie verdeutlichen, dass die meisten Jugendlichen nur eine vage Vorstellung von ihren eigenen Datenspuren und deren Verwendung haben. Nur eine kleine Zahl von sieben Schülerinnen und Schülern – die Cracks – zeichneten sich durch ein außerordentliches Verständnis und Reflexionen über digitale Medien aus.

Zitationsvorschlag

Müller, Jane, Mareike Thumel, Katrin Potzel, und Rudolf Kammerl. 2020. „Digital Sovereignty of Adolescents“. MedienJournal 43 (1):30-40. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v43i1.1926.
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