Kommunikative Dauervernetzung Historische Entwicklungslinien und aktuelle Phänomene eines neuen Dispositivs

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Veröffentlicht Mär 20, 2017
Thomas Steinmaurer

Abstract

Mit Voranschreiten der Konvergenz im Kontext der Digitalisierung setzte sich im Zuge der Mediatisierungsdynamik unserer Alltagswelt ein neues Dispositiv der Kommunikation durch. Es ist dies die Dauervernetzung des Menschen mit mobilen Technologien der Konnektivität, die durch eine ubiquitär und zeitlich tendenziell unbegrenzte Verfügbarkeit mobiler Technologien möglich wird und auf der Ebene der Smart-Phones oder Smart-Pads derzeit ein avanciertes technologisches Niveau erreicht hat. Auf dieser Ebene der Mediatisierung ergeben sich für das Individuum neue Rahmenbedingungen von und für Kommunikation, deren Spezifika wiederum nicht ohne Auswirkungen auf gesamtgesellschaftliche Strukturen der Kommunikation bleiben. Im Rahmen dieses Beitrags sollen zunächst die historischen Entwicklungslinien, die zu diesem fortgeschrittenen Niveau kommunikativer Vernetzung geführt haben, rekonstruiert und in der Folge der theoretische Mehrwert des Dispositiv-Ansatzes für eine Weiterentwicklung der Mediatisierungstheorie (vgl. Krotz 2001, 2007) diskutiert werden. Abschließend werden eine Reihe von Forschungsperspektiven aufgezeigt, die es in diesem Kontext weiter zu analysieren gilt.

Zitationsvorschlag

Steinmaurer, Thomas. 2017. „Kommunikative Dauervernetzung“. MedienJournal 37 (4), 4-17. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v37i4.111.
Abstract 170 | PDF Downloads 1

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