„Über das Gesagte hinaus“ – Beraten lernen als rekonstruktiver Professionalisierungsprozess im Studium der Sozialen Arbeit. Konvergenzen und Kontingenzen von Praxeologischer Wissenssoziologie und Humanistischer Psychologie Konvergenzen und Kontingenzen von Praxeologischer Wissenssoziologie und Humanistischer Psychologie
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Abstract
Der Beitrag untersucht die Konvergenzen zwischen der Praxeologischen Wissenssoziologie mit der Dokumentarischen
Methode (DM) und der Humanistischen Psychologie mit dem Personzentrierten Ansatz (PZA)
im Kontext der Professionalisierung Sozialer Arbeit. Anhand von zwei Beratungsgesprächen aus einem Lehrforschungsprojekt wird analysiert, wie sich Orientierungsdilemmata zwischen Norm und Habitus in der Beratungssituation dokumentieren und wie diese durch personzentrierte Gesprächsführung bearbeitet werden können. Die Ergebnisse zeigen, dass beide Ansätze das implizite Wissen als bedeutsam begreifen und gegen ein expertokratisches Verständnis in der Forschungs- bzw. Beratungspraxis Position beziehen. Während die DM als Forschungsmethode die kollektive Herstellungspraxis sozialer Wirklichkeit rekonstruiert, konzentriert sich der PZA als Beratungsmethode auf das individuelle Erleben. Die Verschränkung beider Ansätze eröffnet neue Perspektiven für die Ausbildung von Beratungskompetenzen in der Sozialen Arbeit.
Zitationsvorschlag
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Personzentrierter Ansatz (PZA), Dokumentarische Methode (DM), Fallanalysen, Professionalisierung Sozialer Arbeit