Als Focusing noch nicht Focusing hieß: Ein früher Text Gene Gendlins über experienzielles Lernen

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Veröffentlicht Nov. 1, 2025
Christiane Geiser

Abstract

Es ist weitgehend unbekannt geblieben, wie eng Gene Gendlin in den 50er Jahren mit Carl R. Rogers zusammengearbeitet hat, zuerst in dessen Counseling Center an der Universität Chicago, anschließend als Leiter eines großen Forschungsprojekts über Schizophrenie an der Universität Wisconsin. Aus der Chicagoer Zeit stammt der kleine Text, in dem Gendlin seine Erfahrungen mit einer klientenzentrierten Ausbildung für angehende BeraterInnen, die erstmals als Fernkurs durchgeführt wurde, beschreibt. Seine Darstellung von Veränderungsprozessen durch experienzielles Lernen, bei denen das Wie des Lernens wichtiger ist als das Was, können als Beginn des Nachdenkens über die Prozessbewegung, die er später als «Focusing» bezeichnete, angesehen werden. Die Art und Weise zu verstehen, wie wir uns auf unser implizites Erleben beziehen und es nutzbar machen können, ist relevant für die Ausbildung in personzentriert-experienzieller Psychotherapie und Beratung und könnte die von außen an unser Berufsfeld herangetragene Art und Weise der Professionalisierung und Akademisierung infrage stellen.

Zitationsvorschlag

Geiser, Christiane. 2025. „Als Focusing Noch Nicht Focusing hieß: Ein früher Text Gene Gendlins über Experienzielles Lernen“. PERSON 29 (2):151-60. https://doi.org/10.24989/person.v29i2.5.

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Keywords

experienzielles Lernen, Zuhören, Focusing, Psychotherapie, personzentriert, Ausbildung, Professionalität

Rubrik
Fachbeiträge