Aktualisierungstendenz als Entwicklungspotenzial im Alter Wie kann der Personzentrierte Ansatz in der Gerontopsychiatrie dabei förderlich sein?

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Veröffentlicht Mai 1, 2009
Peter Elfner

Abstract

Vor dem Hintergrund eigener Berufserfahrung und der psychosozialen Situation alter Menschen wird eine Übertragung
des Personzentrierten Ansatzes auf die Behandlung psychischer Altersstörungen dargelegt. Das Postulat der Aktualisierungstendenz gesteht ein Entwicklungspotenzial bis ins hohe Alter zu. Psychische Störungen können erstmalig im Alter auftreten oder bereits vorher bestehen. Die Inkongruenz steht in wechselseitigem Zusammenhang mit den gewaltigen Anpassungsleistungen, die der Alterungsprozess fordert. Die theoretische Konzeption des Meta-Ansatzes beugt einer normativen Einengung des vielfältigen Erlebens dieser heterogensten Altersgruppe vor. Zur Erleichterung des Psychotherapiezugangs wird sowohl die Bereitschaft des Therapeuten zu einer längeren Motivationsphase gefordert als auch ein nicht ausschließlich sprachlich-explorierend festgelegtes Indikationskriterium des Ausdrucks von Inkongruenz. Neben störungsspezifischen Behandlungsmodifikationen ist ein fließender Übergang zwischen Psychotherapie, Beratung und konkreten Hilfestellungen ebenso erforderlich wie eine interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Zitationsvorschlag

Elfner, Peter. 2009. „Aktualisierungstendenz Als Entwicklungspotenzial Im Alter: Wie Kann Der Personzentrierte Ansatz in Der Gerontopsychiatrie Dabei förderlich Sein?“. PERSON 13 (1):5-13. https://doi.org/10.24989/person.v13i1.2764.

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Keywords

Aktualisierungstendenz, Entwicklungspotenzial, alte Menschen, Gerontopsychiatrie, Motivation

Rubrik
Fachbeiträge