Die Katathym Imaginative Psychotherapie – eine tiefenpsychologische Behandlungsmethode

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Published Jul 1, 2001
Wilfried Dieter

Abstract

Es werden die ideengeschichtlichen und behandlungstechnischen Gemeinsamkeiten von Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie aufgezeigt. Dann wird exemplarisch anhand der Verwendung von Symbolen zur Steuerung regressiver Prozesse in der Therapie dargestellt, wie und warum die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) eine tiefenpsychologische Methode der Psychotherapie ist: Konfliktorientierung, Konzentration des therapeutischen Prozesses, Beachtung von Übertragung, Gegenübertragung, Abwehr und Widerstand. Es wird gezeigt, dass vor allem bei schweren Persönlichkeitsstörungen eine „klassische“ Psychoanalyse nicht angezeigt ist und dass hier in vielen Fällen die KIP aufgrund ihrer Unterstützung bei der Verbesserung der Symbolisierungsfähigkeit die Behandlungsmethode der Wahl unter den psychodynamischen Verfahren sein kann. Allen tiefenpsychologischen oder psychodynamischen Therapieverfahren gemeinsam ist eine tiefenhermeneutische Herangehensweise an seelische Prozesse und die Annahme eines dynamischen Unbewussten.

How to Cite

Dieter, W. (2001). Die Katathym Imaginative Psychotherapie – eine tiefenpsychologische Behandlungsmethode. Imagination, 23(3), 5–41. https://doi.org/10.24989/ig.v23i3.3908

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