»Das Fremde gründet in einer Zugänglichkeit des original Unzugänglichen …«

##plugins.themes.bootstrap3.article.main##

##plugins.themes.bootstrap3.article.sidebar##

Veröffentlicht Jan. 1, 2025
Anna Koellreuter

Abstract

Die Auseinandersetzung mit dem »Fremden« in der Psychotherapie verweist auf zentrale Übertragungsdynamiken – nicht nur seitens der Analysand:innen, sondern ebenso der Therapeut:innen selbst. Besonders im Umgang mit queeren Personen, insbesondere Trans*menschen, zeigt sich, wie tief Ängste vor dem Sexuellen und Nicht-Binären in der therapeutischen Praxis verankert sind. Trotz wachsender gesellschaftlicher Toleranz bleibt die therapeutische Akzeptanz von LGBTIQ+- Identitäten oft ambivalent. Die Konfrontation mit queeren Lebensrealitäten stellt viele Therapeut:innen vor besonderen Herausforderungen, da sie unbewusste Triebund Angstabwehren berührt. Wird diese Konfrontation ausgeklammert, können therapeutische Prozesse ins Stocken geraten. Jean Laplanches Theorie, insbesondere seine Überlegungen zu »Gender – Sex – Sexual«, bietet einen wichtigen theoretischen Rahmen, um diese Phänomene zu verstehen. Es wird damit die Notwendigkeit begründet, nicht nur Übertragungen von Patient:innen, sondern auch die eigenen Abwehrhaltungen der Therapeut:innen bewusster in die Arbeit zu integrieren, um queeren Menschen einen offenen und haltgebenden Raum zu bieten.

Zitationsvorschlag

Koellreuter, A. (2025). »Das Fremde gründet in einer Zugänglichkeit des original Unzugänglichen …«. Imagination, 47(1-2), 55–71. https://doi.org/10.24989/imagination.v47i1-2.05

Downloads

Keine Nutzungsdaten vorhanden.
Abstract 173 | pdf Downloads 3

##plugins.themes.bootstrap3.article.details##

Keywords

Trans* und Cis – LGTBIQ*, nonbinär/binär, heteronormativ, Übertragung, Triebangst, Gender vs. Sex

Rubrik
Artikel