Neue Wege der Evaluation klinischer Zusammenarbeit

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Veröffentlicht Jan. 1, 2004
Elisabeth Jandl-Jager Melitta Fischer-Kern

Abstract

Die Behandlung schwieriger PatientInnen, mit denen sich die Psychotherapie derzeit beschäftigt, erfordert sowohl im ambulanten wie im stationären Bereich neue Kooperationsmodelle. Es ist keineswegs so, dass diese Kooperationen frik­ tionsfrei verlaufen, und der Aufwand, der erforderlich ist, diese Kooperationen durchzuführen, ist sehr groß. So weit derzeit überblickbar, sind derartig aufwän­ dige Kooperationen eigentlich nur in institutionellem Rahmen möglich, da die Vernetzung der Behandler nicht finanziert wird. Die Evaluation derartiger Be­ handlungsmodelle muss sich mit den Fragen nach der Bewertung des Aufwands, der dabei getrieben wird, und dem zu erwartenden Ergebnis auseinandersetzen

Diese Behandlungsmodelle sind aus der praktischen Tätigkeit und den jewei­ ligen Gegebenheiten bzw. den Bedürfnissen und Erfahrungen der Beteiligten entstanden und haben in der Regel wenig theoretischen Überbau. Dementspre­ chend handelt es sich bei der Evaluation dieser Modelle um eine praxisbezogene Tätigkeit, die Zahl der beobachteten Fälle ist meist eher gering. Daher sind die Ergebnisse dieser Evaluationen nicht leicht zu verallgemeinern, und es ist in der Praxis oft schwierig, diese kooperativen Behandlungsmodelle zu institutionali­ sieren. Trotzdem zeigen sie einen Weg, wie Psychotherapie diese schwerkranken PatientInnen unterstützen kann.

Zitationsvorschlag

Jandl-Jager, E., & Fischer-Kern, M. (2004). Neue Wege der Evaluation klinischer Zusammenarbeit. Imagination, 26(1), 42–56. https://doi.org/10.24989/ig.v26i1.3832

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Keywords

Psychotherapie, Evaluation, Klinische Zusammenarbeit

Rubrik
Artikel