»Das Fremde gründet in einer Zugänglichkeit des original Unzugänglichen …«
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Abstract
Die Auseinandersetzung mit dem »Fremden« in der Psychotherapie verweist auf zentrale Übertragungsdynamiken – nicht nur seitens der Analysand:innen, sondern ebenso der Therapeut:innen selbst. Besonders im Umgang mit queeren Personen, insbesondere Trans*menschen, zeigt sich, wie tief Ängste vor dem Sexuellen und Nicht-Binären in der therapeutischen Praxis verankert sind. Trotz wachsender gesellschaftlicher Toleranz bleibt die therapeutische Akzeptanz von LGBTIQ+- Identitäten oft ambivalent. Die Konfrontation mit queeren Lebensrealitäten stellt viele Therapeut:innen vor besonderen Herausforderungen, da sie unbewusste Triebund Angstabwehren berührt. Wird diese Konfrontation ausgeklammert, können therapeutische Prozesse ins Stocken geraten. Jean Laplanches Theorie, insbesondere seine Überlegungen zu »Gender – Sex – Sexual«, bietet einen wichtigen theoretischen Rahmen, um diese Phänomene zu verstehen. Es wird damit die Notwendigkeit begründet, nicht nur Übertragungen von Patient:innen, sondern auch die eigenen Abwehrhaltungen der Therapeut:innen bewusster in die Arbeit zu integrieren, um queeren Menschen einen offenen und haltgebenden Raum zu bieten.
Zitationsvorschlag
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Trans* und Cis – LGTBIQ*, nonbinär/binär, heteronormativ, Übertragung, Triebangst, Gender vs. Sex