Die Wurzeln des „Einfühlenden Verstehens“ Konzepte des Verstehens in den Geisteswissenschaften des 18. und 19. Jahrhunderts

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Veröffentlicht Nov. 1, 2011
Gunter Scholtz

Abstract

Rogers’ Begriff des Einfühlenden Verstehens wirft die Frage auf, ob damit ein wissenschaftliches oder zumindest wissenschaftlich gerechtfertigtes Verfahren bezeichnet ist, ja ob es sich dabei überhaupt um eine Form der Erkenntnis handelt. Deshalb zeigt der Beitrag, warum und wie Sache und Begriff in den Geisteswissenschaften des 18. und 19. Jahrhunderts ausgebildet und wie dabei kognitive und emotionale Aspekte verknüpft wurden. Rogers, so wird einmal mehr deutlich, nahm Einsichten einer älteren humanistischen Tradition auf. Da das Verhältnis des Therapeuten zum Klienten – ähnlich wie bei der Interpretation in den Kulturwissenschaften – kein Verhältnis von Subjekt und Objekt, sondern eine Beziehung zwischen Subjekten ist, haben naturalistische Methoden ihre Grenzen und behalten ältere Formen der Erkenntnisgewinnung ihre Geltung, Formen, die in den Humanwissenschaften reflektiert und kultiviert wurden.

Zitationsvorschlag

Scholtz, Gunter. 2011. „Die Wurzeln Des ‚Einfühlenden Verstehens‘: Konzepte Des Verstehens in Den Geisteswissenschaften Des 18. Und 19. Jahrhunderts“. PERSON 15 (2):93-102. https://doi.org/10.24989/person.v15i2.2679.

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Keywords

Einfühlung, Interpretation, Identifizieren, Hermeneutik, Humanismus

Rubrik
Fachbeiträge