Zur „affektiven Arbeit“ von Medien Herausforderungen für die Kommunikations- und Medienwissenschaft

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Veröffentlicht Mär 19, 2017
Brigitte Hipfl

Abstract

In diesem Beitrag wird dafu?r plädiert, das Konzept der „affektiven Arbeit“ stärker in die Medien- und Kommunikationswissenschaft einzubinden und Medien als Instanzen affektiver Arbeit zu verstehen. Mit dem Konzept der „affektiven Arbeit“ werden einerseits die gegenwärtigen Veränderungen von Arbeit aufgegriffen, die als Transformation von Fordismus zu Postfordismus, als Wandel der Industrialisierung zur Informatisierung, oder als die neuen vorherrschenden Arbeitsverhältnisse der immateriellen Arbeit diskutiert werden. Andererseits fließen aktuelle theoretische Diskussionen ein, die als so genannter ‚affective turn‘ zusammengefasst werden und uns veranlassen, nicht nur die mit dem ‚discursive turn‘ ins Zentrum geru?ckten sprachlich-symbolischen Strukturen, Diskurse und Bedeutungsregimes zu untersuchen, sondern uns verstärkt mit den körperlichen, sinnlichen Aspekten auseinanderzusetzen. Nach einer Diskussion der konzeptionellen Grundlagen von „affektiver Arbeit“ wird anhand verschiedener Medienpraktiken und Medienformate exemplarisch vorgefu?hrt, wie durch die Einbeziehung der Affektdimension die gesellschaftliche, politische, ökonomische  und kulturelle Bedeutung und Wirkweise von Medien unter den gegenwärtigen Bedingungen besser fassbar wird.

Zitationsvorschlag

Hipfl, Brigitte. 2017. „Zur ‚affektiven Arbeit‘ Von Medien: Herausforderungen für Die Kommunikations- Und Medienwissenschaft“. MedienJournal 38 (2):5-19. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v38i2.98.
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