Öffentliche Aufmerksamkeit für Praxen der Intersektionalität am Beispiel Angela Davis

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Veröffentlicht Mär 19, 2017
Elisabeth Klaus

Abstract

Der Beitrag fokussiert auf Leben und Werk von Angela Davis, die als Wissenschaftlerin und Aktivistin stets eine intersektionale Positionierung wählt. Angesichts der relativ geringen Beachtung ihrer Arbeiten in der deutschsprachigen Intersektionalitätsforschung werden drei Monographien vorgestellt, die die langen Nachwirkungen der Sklavenhaltergesellschaft in der spezifischen Verknu?pfung von Race, Class und Gender in unterschiedlichen Themenfeldern zeigen. Davis’ Arbeiten kennzeichnet zum einen die Suche nach den sozialhistorischen Wurzeln sozialer oder kultureller Phänomene, um in aktuelle Debatten zu intervenieren, und zum anderen der spezifische, nie abstrakte Umgang mit Differenzkategorien, die Unterdru?ckungsverhältnisse konstituieren und zum Ausdruck bringen. Eine inklusivere Rezeption ihres Werkes, so die Schlussfolgerung, kann die Intersektionalitätsforschung bereichern und zeigt zugleich,dass diese in Bezug auf die notwendige Verknu?pfung von Gender/Queer Studies und feministischer Politik eine Bru?ckenfunktion einnehmen kann.

Zitationsvorschlag

Klaus, Elisabeth. 2017. „Öffentliche Aufmerksamkeit für Praxen Der Intersektionalität Am Beispiel Angela Davis“. MedienJournal 38 (3):33-47. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v38i3.95.
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