Islamdiskurse im Schatten von Charlie Hebdo Ein Dreiländervergleich von „Bild“, „Kronen Zeitung“ und „Blick“

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Veröffentlicht Mär 16, 2017
Rosemarie Hergouth Christina Omlor

Abstract

Weltweit leben ca. 1,2 Mrd. MuslimInnen in unterschiedlichen Ländern und unter jeweils sehr spezifischen Bedingungen. Aus einer medienanalytischen Perspektive stellt sich die Frage, wie MuslimInnen und der Islam in den Medien und speziell in Boulevardzeitungen dargestellt und repräsentiert werden? Um dieser Frage nachzugehen, werden die Islamdiskurse von „Bild“, „Kronen Zeitung“ und „Blick“ nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo am 7.1.2015 untersucht. Gleichzeitig werden nationale Unterschiede im Umgang mit dem Thema herausgearbeitet und in Kontext gesetzt mit den jeweiligen historischen und aktuellen Entwicklungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Aus forschungsökonomischen Gründen konzentriert sich die Arbeit auf eine reine Textanalyse. Neben der in allen drei Medien mehr oder weniger unterschwellig vermittelten Bedrohung durch den Islam fallen in der medialen Berichterstattung insbesondere die Gefährdung von Werten, der unterschiedliche Umgang mit dem Phänomen des (anti-islamischen) Rassismus und die Rolle der internationalen Zusammenarbeit  bzw. die Rolle der USA im Kampf gegen den Terrorismus auf. Besorgniserregend erscheint die implizite Forderung von „Bild“ und „Kronen Zeitung“ nach einer Einschränkung von Menschenrechten und rechtsstaatlichen Prinzipien, um die Gefahr von„immer und überall“ drohenden islamistischen Terroranschlägen minimiert zu wissen.

 

 

Zitationsvorschlag

Hergouth, Rosemarie, und Christina Omlor. 2017. „Islamdiskurse Im Schatten Von Charlie Hebdo: Ein Dreiländervergleich Von „Bild“, „Kronen Zeitung“ Und ‚Blick‘“. MedienJournal 39 (4):19-36. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v39i4.81.
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