Der ORF aus Publikumssicht Individuelle Nutzungsmuster des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Österreich

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Veröffentlicht Mär 16, 2017
Nicole Gonser Markus Grammel Johann Gründl Gisela Reiter

Abstract

Die Mediennutzung und die damit verbundenen Medienrepertoires und Nutzungsroutinen befinden sich im Wandel. Das Publikum des linearen Fernsehens nimmt ab und die verbleibenden ZuseherInnen werden tendenziell immer älter. Dies hat auch Auswirkungen auf die Legitimation öffentlich-rechtlicher Angebote. Der vorliegende Beitrag befasst sich mit individuellen Nutzungsmustern und -motiven von öffentlichrechtlichen Fernsehangeboten in Österreich und deren Einbettung in alltägliche Handlungsabläufe. Die Ergebnisse von 48 Leitfadeninterviews aus 2015 zeigen zwei divergierende Nutzungsmuster auf: Während TraditionalistInnen stark auf lineares Fernsehen vertrauen, bevorzugen ModernistInnen non-lineare Angebote. Beide Gruppen bringen mit dem Österreichischen Rundfunk (ORF) aber immer noch hohe Qualität in Verbindung, ebenso beziehen beide Gruppen Gesprächsstoff aus den Inhalten des ORF. Doch obwohl die Medienangebote des ORF mehrheitlich weiterempfohlen und Angebote online und on demand vielfach genutzt werden, weisen die ModernistInnen eine geringe Zahlungsbereitschaft für öffentlich-rechtliche Inhalte auf.

 

Zitationsvorschlag

Gonser, Nicole, Markus Grammel, Johann Gründl, und Gisela Reiter. 2017. „Der ORF Aus Publikumssicht“. MedienJournal 39 (3), 16-29. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v39i3.74.
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