"From Flow to Files" Serielles Qualitätsfernsehen unter den Bedingungen kultureller Konvergenz

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Veröffentlicht Mär 16, 2017
Daniela Schlütz

Abstract

Fernsehen war ursprünglich eine sequentielle Flow-Erfahrung, die u. a. durch serielle Formate ermöglicht wurde und der Publikumsbindung diente. Bedingt durch technische und kulturelle Entwicklungen – Jenkins (2008) spricht in diesem Zusammenhang von kultureller Konvergenz – wird Fernsehen heute in vielen Fällen anders erlebt. Statt eines Programm-Flows wählt der Zuschauer bzw. die Zuschauerin spezifische Inhalte aus, die häufig in Form digitaler Files zur Verfügung stehen. Dieser Wandel von einem Push- zu einem Pull-Medium ermächtigt das Publikum, und zwar nicht bloß mit Blick auf zeitliche, örtliche oder gerätebezogene Souveränität, sondern auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Der bisherige Status quo einer indirekten Marktbeziehung (Publikumssegmente werden an die werbetreibende Industrie „verkauft“) weicht dem direkten Vertrieb von Fernsehprodukten an Zuschauende. In dieser direkten Beziehung dient Produktqualität als Nachfragetreiber und, umgekehrt, konkrete Nachfrage als Qualitätsindikator. Diese Entwicklung wird am Beispiel von US-amerikanischen Qualitätsserien illustriert.

 

Zitationsvorschlag

Schlütz, Daniela. 2017. „‚From Flow to Files‘: Serielles Qualitätsfernsehen Unter Den Bedingungen Kultureller Konvergenz“. MedienJournal 39 (3):5-15. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v39i3.73.
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