Medienpädagogik Ein umzuschreibendes Programm

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Veröffentlicht Mai 5, 2017
Thomas A. Bauer

Abstract

Die Entwicklungen im - vor allem elektronischen - Mediensektor werden gerne als »nur technische« oder »nur medienstrukturelle« Wandlungen beschrieben - und so eher bagatel­lisiert. Denn was sich da »in den Medien« ändert, ist der strukturelle und funktionale Wandel gesellschaftlicher Verkehrsformen und des Umgangs der Gesellschaft bzw. der Gesell­schaften mit sich selbst, sieht- und handelbar gemacht durch technische Organisation. Zu­gleich setzt sich ein Modell gesellschaftlicher Organisation von Verständigung und Zeitrefle­xion durch, das sich sukzessive frei macht von institutioneller Funktionalität und Charakteri­stik. Was zugleich bedeutet, daß medial organisierte gesellschaftliche Verständigung sich mehr und mehr institutionellen Funktionsansprüchen entzieht. Die neue Charakteristik von lnterindividualität, zeitlicher, thematischer und sozialstrategischer Selbstbestimmung und de­professionalisierter Sclektionsarbeit braucht nicht nur neue (desinstitutionalisierte) Theorien, sondern auch neue Reflexionsziele. 

Zitationsvorschlag

Bauer, Thomas A. 2017. „Medienpädagogik“. MedienJournal 20 (3), 3-6. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v20i3.596.
Abstract 32 | PDF Downloads 0

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Keywords

Bauer, Medienpädagogik, Programm, Kommunikation, Konstruktion

Rubrik
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