Minderheiten und Medien in Österreich Beschreibung eines kommunikativen Mißverhältnisses

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Veröffentlicht Mai 3, 2017
Cornelia Kogoj

Abstract

Der Zugang zu den Massenmedien ist eine der wichtigsten Fragen moderner Gesellschafts­formen geworden. Denn anhand der Herstellung von Öffentlichkeiten können in parla­mentarischen Demokratien Interessen artikuliert und durchgesetzt werden. Das bedeutet, daß mittels öffentlicher Kommunikation Hierarchien und Herrschaftspositionen geschaf­fen werden. Daher sieht beispielsweise das Modell der öffentlich-rechtlichen Rundfunkan­stalten vor, eben diese Position mittels gesetzlicher Rahmenbedingungen auszubalancie­ren, um allen relevanten Gruppen die gleiche Chance zu geben, sich im politischen und gesellschaftlichen Prozeß durchzusetzen. Das Recht auf freie Meinungsäußerung und der freie Zugang zu Informationen haben auch Eingang in die Europäische Menschenrechts­konvention und in die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen gefunden. Trotzdem ist die Beteiligung am Kommunikationsprozeß nicht für alle Gruppen gleichermaßen gewährleistet. »Oft spiegeln die Medien eine Situation der Ausgrenzung bestimmter gesellschaftlicher Gruppen wider und zementieren diese Situation gleichzei­tig.« (Busch 1992, 173) Das trifft insbesondere auf Minderheiten zu. So wird diese Bestandsaufnahme, in der exemplarisch die Mediensituation der Kärnt­ner Slowenen, der Burgenlandkroaten und der Migrantinnen in Österreich dargestellt werden soll, vor allem eines sein: eine Beschreibung von Defiziten.

Zitationsvorschlag

Kogoj, Cornelia. 2017. „Minderheiten Und Medien in Österreich: Beschreibung Eines Kommunikativen Mißverhältnisses“. MedienJournal 23 (2), 29-39. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v23i2.521.
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