Lästige Gäste? Partizipation und Produsage als Problem der journalistischen Selbstregulierung. Ergebnisse einer Drei-Länder-Studie

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Veröffentlicht Mär 15, 2017
Tobias Eberwein Colin Porlezza Klaus Bichler Matthias Karmasin

Abstract

Partizipation und Produsage werden im digitalen Umbruch oft als besondere Chance für den Journalismus gehandelt. Mittlerweile mehren sich jedoch die Indizien, dass die Potenziale der Nutzerbeteiligung allzu häufig in Risiken umschlagen, die die journalistische Selbstregulierung vor neue Herausforderungen stellen. Der Beitrag beschreibt diese Herausforderungen anhand eines zweistufigen empirischen Forschungsdesigns, das international vergleichend in Österreich, Deutschland und der Schweiz realisiert wurde. Dafür wurden zum einen die zentralen Ethik-Kodizes sowie redaktionelle Richtlinien in den drei Untersuchungsländern analysiert; zum anderen wurden problemzentrierte Interviews mit Akteuren aus der Medienbranche geführt. Die Studie macht es möglich, die spezifischen berufsethischen Probleme, die sich aus der Digitalisierung des Journalismus ergeben, zu systematisieren – und zeigt Leerstellen in den gängigen journalistischen Regelwerken auf. Auf diese Weise werden Anregungen für eine Weiterentwicklung der journalistischen Selbstregulierung gesammelt, die nicht nur für den deutschen Sprachraum relevant sein dürften.

 

Zitationsvorschlag

Eberwein, Tobias, Colin Porlezza, Klaus Bichler, und Matthias Karmasin. 2017. „Lästige Gäste?“. MedienJournal 40 (2), 34-48. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v40i2.50.
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