Die Wiener Aktionisten – Von enfantes terribles zu Staatskünstlern Ein kursorischer Blick auf die Entwicklung der medialen Darstellung zur Performance „Kunst und Revolution“ 1968 und 1989

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Veröffentlicht Jan 16, 2023
Christina Krakovsky

Abstract

In Österreich gab es im symbolträchtigen Jahr 1968 vor allem eine Aktion, die für Aufregung sorgte: Das Künstlerkollektiv der Wiener Aktionisten hielt an der Universität Wien die Performance „Kunst und Revolution“ (vulgo „Uni-Ferkelei“) ab, in der gesellschaftliche Konventionen radikal überschritten wurden. Neben der juristischen Kriminalisierung war die massenmediale Skandalisierung der Kunstaktion eine der Folgen, die in vorliegendem Beitrag in den Mittelpunkt rücken. Anhand der Berichterstattung werden beispielhaft unterschiedliche Interessen und Umgänge von Medienschaffenden mit der subversiven Intervention aufgezeigt. Auffällig sind dabei die massenmedial durchwegs einseitig negativen Betrachtungen und die hohe Bereitschaft zu folgenschwerer Diffamierung. Ebenfalls wird die langsame Rehabilitierung der Künstler als österreichische Avantgarde-Bewegung im Laufe der 1980er-Jahre beleuchtet, wobei die Reflexion des reaktionären Gesellschaftssystem zugunsten einer verklärten „60er-Jahre“-Nostalgie ausblieb.

Zitationsvorschlag

Krakovsky, Christina. 2023. „Die Wiener Aktionisten – Von Enfantes Terribles Zu Staatskünstlern: Ein Kursorischer Blick Auf Die Entwicklung Der Medialen Darstellung Zur Performance ‚Kunst Und Revolution‘ 1968 Und 1989“. MedienJournal 46 (2):31-44. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v46i2.2203.
Abstract 18 | pdf Downloads 1

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Keywords

Wiener Aktionisten, Medien, 1968, Skandal, Österreich

Rubrik
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