Wertorientierungen in Gilden, Clans und Allies Eine interkulturelle Analyse über den Einfluss jugendlicher Wertvorstellungen auf Spielergemeinschaften in Ungarn und Deutschland

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Veröffentlicht Mär 31, 2017
Christina Schumann Sven Jöckel Jens Wolling

Abstract

Der vorliegende Beitrag widmet sich der Frage, ob Wertvorstellungen von jugendlichen Computerspieler/innen die unterschiedlichen Formen des Zusammenlebens

in virtuellen Spielergemeinschaften erklären können. Auf Basis der Definition von Wertorientierungen als handlungsleitende Kategorien wurde vermutet, dass Wertorientierungen a) die Entscheidung fu?r spezifisch organisierte Spielergemeinschaften und b) das Spielverhalten innerhalb virtueller Welten erklären können. Methodisch wurden in einer kulturvergleichenden Studie Schu?ler/innen in Deutschland (N=441) und Ungarn (N=343) schriftlich befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Zusammenhänge zwischen der Entscheidung fu?r spezifische Organisationsstrukturen von Spielergemeinschaften und den Wertvorstellungen der Spieler/innen bestehen. Den stärksten Einfluss haben Werte auf die Wahl einer demokratisch-diskursiven Organisationsstruktur, die durch eine hedonistische (Deutschland) bzw. humanistische (Ungarn) Wertorientierung erklärt werden kann. Die entsprechenden Zusammenhänge fu?r die Erklärung des Spielverhaltens hingegen waren schwächer ausgeprägt. In einem Ausblick werden diese Befunde diskutiert sowie Anknu?pfungspunkte fu?r weitere Forschungen dargestellt.

Zitationsvorschlag

Schumann, Christina, Sven Jöckel, und Jens Wolling. 2017. „Wertorientierungen in Gilden, Clans Und Allies: Eine Interkulturelle Analyse über Den Einfluss Jugendlicher Wertvorstellungen Auf Spielergemeinschaften in Ungarn Und Deutschland“. MedienJournal 33 (2):4-18. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v33i2.219.
Abstract 132 | PDF Downloads 2

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