Klima-Aktiv durch die Pandemie. Pandemiebedingte Herausforderungen von Klimagerechtigkeitsprotesten aus der Perspektive von „Fridays For Future“ und veränderungsbestrebten Jugendlichen in Wien

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Veröffentlicht Mär 21, 2022
Gerit Götzenbrucker

Abstract

Jugendliche engagieren sich für Klimagerechtigkeit selbst unter erschwerten Bedingungen während der Corona Pandemie. Sie improvisieren und entwickeln alternative Protestformen, indem Soziale Medien nicht nur als Ankündigungs-, sondern auch Performanz- und Resonanzraum neben alternativen physischen Aktivismen genutzt werden. Mittels qualitativer Beobachtungs- und Interviewmethoden (18 Interviews samt Fotomaterial mit Protagonist*innen der „Fridays for Future“ Bewegung und anderen veränderungsbestrebten Jugendlichen in Wien) werden Erkenntnisse über den Protest Aktivismus, Aufbau kollektiver Identitäten und Kampf um Bedeutung unter demokratiepolitisch bedenklichen Einschränkungen gewonnen, die auf Resilienz und Zukunftsorientierung der jugendlichen Klimagerechtigkeitsbewegung verweisen. Die teilnehmende Beobachtung dreier globaler Klimastreiks am 24.4.2020, 25.9.2020 und 19.3.2021 und einzelner Protestereignisse in Wien während der Pandemie (Schildermeer, FutureCamp, Fensterdemo) komplettieren diese Erhebungen und hinterlegen die Pandemie-bedingt veränderten Protestbedingungen und -dramaturgien.

Zitationsvorschlag

Götzenbrucker, Gerit. 2022. „Klima-Aktiv Durch Die Pandemie. Pandemiebedingte Herausforderungen Von Klimagerechtigkeitsprotesten Aus Der Perspektive Von ‚Fridays For Future‘ Und veränderungsbestrebten Jugendlichen in Wien“. MedienJournal 45 (4):27-44. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v45i4.2151.
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Keywords

Klima, Aktivismus, Kollektive Identität, Digitale Protestformen, Jugendliche, Fidays for Future, Covid-19, Wien

Rubrik
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