Diversity in Österreichs Redaktionen Bestandsaufnahme, Problemlage und Lösungsansätze

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Veröffentlicht Mär 21, 2022
Andy Kaltenbrunner Renée Lugschitz

Abstract

Die Forderung nach Diversity ist ins Zentrum des Diskurses um die gesellschaftliche Relevanz von Journalismus gerückt, auch in Österreich. In diesem Beitrag untersuchen wir die Diversität in österreichischen Newsrooms unter dem Aspekt der Ethnizität. Empirische Ausgangsbasis bieten die von Medienhaus Wien und dem CMC-Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Universität Klagenfurt durchgeführte Gesamterhebung 2018/19 von JournalistInnen in Österreich und 501 repräsentative CAT-Interviews. Die Daten-Auswertung ergibt, dass JournalistInnen mit nicht-deutschsprachigem Migrationshintergrund in Österreichs Redaktionen eklatant unterrepräsentiert sind. Weiters identifizieren wir sowohl relevante Unterschiede bei soziodemografischen Merkmalen wie Geschlechterverhältnis, Alter und Ausbildung als auch im Rollenverständnis zwischen JournalistInnen mit nicht-deutschsprachigem Migrationshintergrund und ihren KollegInnen ohne Migrationshintergrund. Diese Ergebnisse der Datenauswertung werden, anhand von qualitativen Interviews mit Medienmanagements und JournalistInnen, dem Problembewusstsein im Branchendiskurs gegenübergestellt. Dabei zeigt sich, dass die homogene Zusammensetzung von Newsrooms zwar zunehmend als Mangel erkannt wird, entsprechende Lösungsstrategien aber erst in Ansätzen vorhanden sind.

Zitationsvorschlag

Kaltenbrunner, Andy, und Renée Lugschitz. 2022. „Diversity in Österreichs Redaktionen: Bestandsaufnahme, Problemlage Und Lösungsansätze“. MedienJournal 45 (4):3-26. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v45i4.1977.
Abstract 134 | pdf Downloads 3

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Keywords

Journalismus, Diversität, Ethnizität, Migrationshintergrund, Equity

Rubrik
Articles