Die Nähe zur Macht Eliten-Netzwerke deutscher Journalisten in der Außenpolitik

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Veröffentlicht Mär 26, 2017
Uwe Krüger

Abstract

Die Interaktionen zwischen Journalisten und Eliten wurden bislang meist mit Hilfe von Akteursbefragungen erforscht, wobei die Ergebnisse anonymisiert wurden. Dieser Beitrag wählt einen anderen Ansatz und beschreibt eine Netzwerkanalyse der sozialen Umgebung von Deutschlands 183 führenden Journalisten. Anhand von öffentlich zugänglichen Daten über Organisationen mit außenpolitischem Profil wird untersucht, bei welchen Journalisten im Untersuchungszeitraum 2002–2009 Kontaktpotenzial mit Eliten aus der nationalen und internationalen Politik und Wirtschaft bestand. Es zeigt sich, dass jeder siebte Journalist in entsprechenden Stiftungen, Think Tanks oder Policy Discussion Groups involviert war und dass bei vier außenpolitisch tonangebenden Redakteuren vielfältige Links zu US- und Nato-affinen Organisationen bestanden. Implikationen für die journalistische Unabhängigkeit werden mit Bezug auf die Konzepte von Homophilie, Sozialkapital und Schweigespirale diskutiert.

Zitationsvorschlag

Krüger, Uwe. 2017. „Die Nähe Zur Macht: Eliten-Netzwerke Deutscher Journalisten in Der Außenpolitik“. MedienJournal 35 (2):33-49. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v35i2.168.
Abstract 154 | PDF Downloads 1

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