Die Instrumentalisierung partizipativer Öffentlichkeit durch die AfD bei der rheinland-pfälzischen Landtagswahl 2016

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Veröffentlicht Sept. 11, 2017
Simon Kruschinski Jörg Haßler

Abstract

Onlineangebote wie Facebook bieten günstige Voraussetzungen für Diskurse. Allerdings werden Diskurse im Rahmen partizipativer Öffentlichkeitsmodelle meist vor dem Hintergrund einer angestrebten Demokratisierung beleuchtet. Gleichzeitig ermöglichen partizipative Ansätze die Ableitung von Annahmen, wie Diskurse verlaufen, wenn die TeilnehmerInnen nicht das Ziel einer Demokratisierung verfolgen. Vor diesem Hintergrund setzt sich der Beitrag mit der Frage auseinander, wie die AfD als rechtspopulistische Partei Facebook im Vergleich zu anderen Parteien als Wahlkampfinstrument nutzt. Im Mittelpunkt steht dabei, wie sich eine Kommunikationsplattform mit hoher Zugangsfreiheit und eine dem Populismus eigene Kommunikationsstrategie des ‚einfachen Bürgers‘ gegen eine ‚korrupte Elite‘ gegenseitig ergänzen können. Zur Beantwortung der zentralen Frage verbindet die Studie eine qualitative Befragung von WahlkampfstrategInnen von sechs Parteien mit einer quantitativen Befragung aktiver WahkampfhelferInnen. Die Ergebnisse zeigen, dass die AfD Facebook sehr zielgerichtet und bewusst nutzt, um eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen. Durch den strategischen Einsatz von Facebook-Posts, setzt sie auf die Entstehung von Echokammern und testet das Meinungsklima ihrer AnhängerInnen.

Zitationsvorschlag

Kruschinski, Simon, und Jörg Haßler. 2017. „Die Instrumentalisierung Partizipativer Öffentlichkeit Durch Die AfD Bei Der Rheinland-pfälzischen Landtagswahl 2016“. MedienJournal 41 (2):97-112. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v41i2.1474.
Abstract 974 | pdf Downloads 257

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Keywords

AfD, soziale Netzwerke, Populismus, Wahlkampf, Öffentlichkeit

Rubrik
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