Europäische Antworten auf die Ressourcenkrise des Journalismus

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Veröffentlicht Sept. 11, 2017
Dirk Arnold

Abstract

Das Internet hat Dynamik in die Medienmärkte gebracht. Die Konkurrenz durch unzählige neue Online-Angebote und die Anpassung an Prozesse der Digitalisierung stellen insbesondere die Presseverlage vor große Herausforderungen. Überdies sind die Erlöse für Anbieter journalistischer Leistungen im Netz eher mau. Europaweit stellt sich folglich die Frage, wie eine ausreichende Finanzierung von Qualitätsjournalismus im Netz gewährleistet werden kann. Während die Anbieter journalistischer Inhalte verschiedene Strategien ausprobieren, wie Bezahlschranken für Online-Inhalte, wird zugleich die Subventionierung durch öffentliche Mittel als medienpolitische Lösung diskutiert. Der Beitrag zeigt einerseits am Beispiel norwegischer Lokalzeitungen sowie der französischen Online-Zeitung Mediapart auf, dass unter bestimmten Bedingungen digitale Bezahlmodelle durchaus erfolgreich sein können. Zum anderen wird untersucht, ob und in welcher Weise die europäischen Staaten publizistische Online-Medien mit öffentlichen Mitteln fördern. Unter anderem wird deutlich, dass Subventionen in Form zeitlich befristeter Projektförderung dazu beitragen können, dass kostenintensiver Qualitätsjournalismus weiterhin ermöglicht wird.

Zitationsvorschlag

Arnold, Dirk. 2017. „Europäische Antworten Auf Die Ressourcenkrise Des Journalismus“. MedienJournal 41 (2):30-44. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v41i2.1469.
Abstract 531 | pdf Downloads 115

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