Wie wird Satire zum Journalismus? Analyse des satirischen Journalismus in audiovisuellen Medien

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Veröffentlicht Mär 19, 2017
Barbara B. Peter

Abstract

Durch die innere Verwandtschaft von Satire und Journalismus, die sich anhand literaturwissenschaftlicher und journalistischer Theorien klar herleiten lässt, ist Satire geradezu prädestiniert, genuin journalistische Aufgaben zu u?bernehmen. Insbesondere in den audiovisuellen Medien erweist sich Satire als ein bestens geeignetes Mittel, um grundsätzlich wenig an Politik und Gesellschaft interessierte Zuschauerschichten an ebendiese Themen heranzufu?hren. Dieser Aspekt gewinnt im Hinblick auf ein ju?ngeres Publikum, das dem Politikbetrieb ausgesprochen skeptisch gegenu?bersteht, zunehmend an Relevanz. Der Humor hat in diesem Kontext die Funktion eines Lockmittels, während der Journalismus, auch in seiner satirischen Ausprägung, im Dienst der seriösen Faktenvermittlung bleibt, ebenso wie der kritischen Reflexion poltischer und gesellschaftlicher Vorgänge. Nachdem Satire und Journalismus, gleichermassen der Aufklärung verpflichtet sind, liegt es deklariertermassen im Bestreben des satirischen Journalismus, eine fundierte Meinungsbildung der Bu?rger(innen) zu befördern und dadurch einen zentralen Beitrag zu einer funktionierenden Demokratie zu leisten.

Zitationsvorschlag

Peter, Barbara B. 2017. „Wie Wird Satire Zum Journalismus? Analyse Des Satirischen Journalismus in Audiovisuellen Medien“. MedienJournal 38 (2):57-86. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v38i2.102.
Abstract 211 | PDF Downloads 2

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