Jenseits der therapeutischen Beziehung Wirkfaktoren in Hypnotherapie und hypnotherapeutischer Teile-Therapie
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Abstract
Der Beitrag untersucht, was in der Hypnotherapie und hypnotherapeutischen Teilearbeit
jenseits der »therapeutischen Beziehung« wirkt. Ausgehend von der Entwicklung
der Ego-State-Therapie werden vier teiletherapeutische Ansätze – das
hypnosystemische Seitenmodell, Internal Family Systems (IFS), die Theorie der
strukturellen Dissoziation sowie die enaktive Traumatherapie – vergleichend skizziert.
Trotz unterschiedlicher theoretischer Hintergründe teilen sie zentrale Wirkprinzipien:
innere Vielfalt, Nicht-Pathologisierung von Anteilen, Fokus auf Integration
und dialogische Selbstbeziehungen. Im zweiten Teil werden neuro- und
psychotherapeutische Konzepte wie Kohärenztherapie, Gedächtnisrekonsolidierung,
duale Aufmerksamkeit sowie die Rolle des Default-Mode-Netzwerks
(DMN) und der Entropie herangezogen, um hypnotherapeutische Wirkfaktoren
präziser zu beschreiben. Hypnotherapie wird dabei als Setting verstanden, in dem
alte implizite Lernmuster im Rahmen eines gemeinsamen narrativen und intersubjektiven
Prozesses destabilisiert und neu verknüpft werden können. Wirksam
wird sie dort, wo rigide Selbstorganisation vorübergehend gelockert und ein erfahrbarer
Freiraum für neue Bedeutungen, Selbstzustände und Beziehungserfahrungen
entsteht.
Zitationsvorschlag
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Hypnoanalyse, Ego-State, Therapie, Teilemodelle, Gedächtnisrekonsolidierung, Kohärenztherapie, Intersubjektivität