Autismus und Trauma. Eine psychodynamische Annäherung
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Abstract
In einem Absatz zur persönlichen Annäherung an das Thema Autismus werden
die Herausforderungen geschildert, die mit der psychodynamischen Betrachtungsweise
von Autismus einhergehen. Danach wird ein Einblick in die Geschichte der psychodynamischen
Autismus-Forschung gegeben. Im Absatz Psychogene Symptombildung
von Autismus und Trauma wird die umstrittene Hypothese der Autorin
Ellen Lang-Langer wiedergegeben, dass die Genese von Autismus ausschließlich
in der allerfrühesten Interaktion zwischen Mutter und Kind zu suchen ist und
häufig ein kumuliertes Trauma vorliegt: das Trauma der Mutter und das Trauma des
Säuglings. Ergänzt wird diese Annahme mit Forschungsergebnissen, wie aus dem
Weinen von Babys Sprache wird und zur pränatalen Hörerfahrungen bei Kindern
von traumatisierten Müttern. Es folgen behandlungstechnische Überlegungen
zur psychodynamischen Psychotherapie mit autistischen Kindern ausgehend
von A. Alvarez’ Theorie der Deutungsebenen. Abschließend wird eine Fallvignette
eines 8-jährigen Mädchens mit autistisch anmutenden Verhaltensweisen skizziert.
Zitationsvorschlag
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Autismus, Trauma, transgenerationell, pränatal, Hörerfahrung, Deutungsebenen, Belebung