(Don’t) Speak: Über den Umgang mit Selbstoffenbarungen in der Psychotherapie

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Veröffentlicht Jan. 1, 2025
Julia Brandmayr

Abstract

Durch die Veränderungen in der psychoanalytischen Theorie hin zu einer Zwei- (Objektbeziehungstheorie) bzw. Drei-Personen-Psychologie (Intersubjektivität) lassen sich die alten Konzepte von Abstinenz und Neutralität nicht mehr halten. Selbstoffenbarungen als Möglichkeit, die Gegenübertragung offenzulegen, werden durch die intersubjektive Theorie als Möglichkeit gesehen, die Therapie zu bereichern. Formen der Selbstoffenbarung, Möglichkeiten, Grenzen und Kritikpunkte sollen diskutiert und mit Fallbeispielen angereichert werden. Nach einem geschichtlichen Überblick über die Entwicklung der Konzepte Abstinenz und Neutralität werden Selbstoffenbarungen in ihren Varianten dargestellt. Abschließend wird auf neuere Konzepte zu Abstinenz- und Neutralitätsbegriff sowie damit verbundener Kritik eingegangen. Ein Fokus wird auf die »gegenübertragungsgeleitete Deutung« nach Lohmer (2013) sowie auf den expressiven Gebrauch der Gegenübertragung nach Bollas (2020) gelegt.

Zitationsvorschlag

Brandmayr, J. (2025). (Don’t) Speak: Über den Umgang mit Selbstoffenbarungen in der Psychotherapie. Imagination, 47(1-2), 88–110. https://doi.org/10.24989/imagination.v47i1-2.07

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Keywords

Abstinenz, Neutralität, Selbstoffenbarung, Selbstenthüllung

Rubrik
Artikel