Auf der Suche nach der weiblichen Sexualität auch in der KIP

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Veröffentlicht Jan. 1, 2002
Traude Ebermann

Abstract

Ein historischer Blick auf die Entwicklung der spezifisch weiblichen Sexualität im Laufe des letzten Jahrhunderts soll deren Unterrepräsentanz in der Mainstream-Psychoanalyse veranschaulichen. Die Bedeutung der Klitoris als spezifisch weibliches Lustorgan wird betont. Drei Psychoanalytikerinnen Rohde-Dachser, Benjamin und Koellreuter werden als frauenspezifische Denkerinnen angeführt.Es wird zu einer neuen Motivvorgabe für weibliche Sexualität angeregt: Die Muschel. Zwei exemplarische Imaginationen dazu. Ein kurzer kulturhistorischer Abriss über Abbildungen der Vulva in Denkmälern, Natur und Kunstwerken, speziell von feministischen zeitgenössischen Künstlerinnen, veranschaulicht die ignorierte öffentliche Repräsentanz des weiblichen Genitals analog zum Phallus.

Zitationsvorschlag

Ebermann, T. (2002). Auf der Suche nach der weiblichen Sexualität auch in der KIP. Imagination, 24(2), 101–115. https://doi.org/10.24989/ig.v24i2.3881

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Keywords

Katathym Imaginative Psychotherapie, Frauenspezifische Psychotherapie, Motive, Die Muschel, Weibliche Sexualität

Rubrik
Artikel