Zeitbewusstsein – Fokus und Ziel der Psychotherapie

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Veröffentlicht Jan. 1, 2006
Inge Rieber-Hunscha

Abstract

Die Arbeit an und mit Zeit und Realität sollte aus therapeutischen Gründen Fokus und Ziel in jeder Psychotherapie sein. Im Verlauf der Psychotherapie verändert sich das Zeitbewusstsein phasenspezifisch insbesondere in der Abschlussphase: das Bewusstwerden der Endlichkeit, Trennungsängste, ambivalenter Wechsel zwischen Trennungsangst und Trennungswunsch, die Entscheidungsfindung zur Terminsetzung, finaler Zeitdruck der letzten Stunden, gefolgt von einer zeitlich befristeten postterminalen Anpassungsphase. Der Therapeut trägt für die phasengerechte Adaption des Timings eine besondere technische und ethische Verantwortung. Deswegen sollte auch in jeder psychotherapeutischen Ausbildung Zeit und Zeitbewusstsein als Lernziel integriert sein.

Zitationsvorschlag

Rieber-Hunscha, I. (2006). Zeitbewusstsein – Fokus und Ziel der Psychotherapie. Imagination, 28(2), 16–38. https://doi.org/10.24989/ig.v28i2.3753

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Keywords

Zeitbewusstsein, Therapiefokus, Therapieziel

Rubrik
Artikel