Bewegte Bilder. Die therapeutische Szene als Prozess der Mentalisierung

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Veröffentlicht Juli 1, 2013
Stephan Engelhardt

Abstract

Für Lorenzer ist der Erwerb der Sprache, wie jede Form der Symbolisierung, untrennbar mit den Interaktionsprozessen ihres Erwerbes verbunden. Diese Szenen speichern die Antwort der ersten Bezugspersonen auf die Triebansprüche und Beziehungswünsche des Kindes. Durch die Wiederholung dieser Szenen entsteht eine szenische Semantik, die in die Sprache eingeschrieben wird. Lorenzers Annahmen über die Sprache werden auf Bilder der Alltagskultur angewendet. Eine Fallvignette verfolgt, wie ein jugendlicher Patient sich, indem er sein persönliches dramatisches Narrativ überarbeitet, aus seiner ödipalen Verstrickung löst. Das gelang ihm durch die Auseinandersetzung mit Figuren und Szenen, die er in Filmen der Popkultur fand. Im Laufe der Therapie konnte er die bewegten Bilder als referenzielle imaginierte Wirklichkeit erkennen und entwarf sich als Mann neu.

Zitationsvorschlag

Engelhardt, S. (2013). Bewegte Bilder. Die therapeutische Szene als Prozess der Mentalisierung. Imagination, 35(3), 69–82. https://doi.org/10.24989/ig.v35i3.3461

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Keywords

Mentalisierung, Erstgespräch, Klischee, szenische Gestaltung

Rubrik
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