Verantwortung als Organisationsprinzip? Eine theoretische Vermessung

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Veröffentlicht Jan 13, 2021
Peter Szyszka

Abstract

Verantwortung ist zwar ein in der Kommunikationspraxis vielfach behauptetes, in der wissenschaftstheoretischen Auseinandersetzung aber eher ‚unterbelichtetes‘ Phänomen. Während in der Praxis gerne von nachhaltiger Verantwortung, bei der Bewertung von Praxis aber auch von Greenwashing die Rede ist, wird der Sachverhalt in der Systemtheorie weitgehend ausgeblendet, schon weil mesosoziologische Sachverhalte insgesamt nur eher randständige Beachtung erfahren. Das Werkstück unternimmt deshalb den Versuch, soziale Verantwortung in einen organisational-systemtheoretischen Kontext zu stellen und zunächst Organisationen als Personen und Persönlichkeiten im Umgang mit Entscheidung, darunter auch Verantwortungsbereitschaft zu entwickeln. Dabei wird es zentral, dass wenig ausgearbeitete Phänomen struktureller Kopplung alsBeziehung und eigenständiges Sozialsystem zu verstehen, das Beziehungspartner wechselseitig verknüpft, was es schließlich möglich macht, Verantwortung als einen sozialen Mechanismus der Anschlussfähigkeit von Kommunikation in Beziehungen im Kontext von Autopoiesis zu verorten und Stakeholder und CSR-Ansätze einzuordnen.

Zitationsvorschlag

Szyszka, Peter. 2021. „Verantwortung Als Organisationsprinzip? Eine Theoretische Vermessung“. MedienJournal 44 (3):4-29. https://doi.org/10.24989/medienjournal.v44i3.1967.
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Artikel-Details

Keywords

Nachhaltigkeit, Organisationskommunikation, Beziehungen, Verantwortung als Organisationsprinzip, CSR

Rubrik
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